Aktuelle Meldungen
Stadtwerke Düsseldorf liefern Ökostrom für die größte Kirmes am Rhein
(24.06.2010)
Zum 15. Mal startet die Stadtwerke Düsseldorf Drachenbootregatta
(23.06.2010)
Vorstandsvorsitzender und Vertriebsvorstand zum 1. Juli 2010 bestellt
(11.06.2010)
Massive Investitionen in erneuerbare Energien geplant
(20.05.2010)
Düsseldorf International und Stadtwerke Düsseldorf nehmen neue Blockheizkraftwerke in Betrieb
(11.05.2010)
und auf den Ausbau erneuerbarer Energien
Genehmigungsantrag für ein Steinkohle-Heizkraftwerk wird zurückgezogen
(23.04.2010)
Trinkwasser-Rekord!
Wasserwerke sorgen für Abkühlung am heißesten Tag
(Düsseldorf - 05.07.2010) Am bisher heißesten Tag dieses Sommers mussten sich die Wasserwerke der Stadtwerke Düsseldorf letzten Freitag mächtig ins Zeug legen: 200.000 Kubikmeter Trinkwasser, das sind 200 Millionen Liter, brauchten die Düsseldorfer Bürger und die Gäste der Landeshauptstadt. Damit erreichten die Wasserwerke den seit 13 Jahren bestehenden Mengenrekord. An die absoluten Grenzen stoßen die drei Wasserwerke der Stadtwerke Düsseldorf damit aber trotzdem noch nicht: Die Höchstmenge, die sogenannte Engpassleistung, beinhaltet noch beruhigende Reserven.
200 Millionen Liter entsprechen umgerechnet rund 340 Litern Trinkwasser pro Kopf der Bevölkerung. Allerdings mit einem unschlagbaren Vorteil: Diese riesige Menge musste nicht mit LKW über Düsseldorfs Straßen transportiert werden, verursachte keinen Staub und keine Abgase und musste nicht mehr gekühlt werden. Das Düsseldorfer Trinkwasser kommt jederzeit und in ausreichender Menge klar, kühl und wohlschmeckend mit bester Lebensmittelqualität aus dem Wasserhahn.
telefonische Rückfragen: Christina Näckel
Tel: (0211) 821 2530
Kopfüber ins Getümmel mit grünem Strom
Stadtwerke Düsseldorf liefern Ökostrom für die größte Kirmes am Rhein
(Düsseldorf - 24.06.2010) In diesem Sommer laufen die Fahrgeschäfte der größten Kirmes am Rhein mit Ökostrom. Die Energie wird zu 100 Prozent aus Wasserkraft gewonnen und vermeidet so rund 400 Tonnen Kohlendioxid im Vergleich zur herkömmlichen Stromversorgung. Die Stadtwerke Düsseldorf AG übernehmen die Mehrkosten für den Ökostrom und unterstützen damit zusätzlich das Brauchtum in der Landeshauptstadt.
Insgesamt benötigt die Kirmes auf den Oberkasseler Rheinwiesen circa 800.000 Kilowattstunden Strom. Der Veranstalter der Kirmes, der St. Sebastianus Schützenverein, und dessen Energie-Vertragspartner Heinrich Kröger GmbH sind deswegen stolz darauf, dass die Schausteller in diesem Jahr ihre Fahrgeschäfte mit zertifiziertem "grünen" Strom betreiben können. Damit leistet auch die Kirmes ihren Beitrag zum Klimaschutz. Der Strom wurde zertifiziert durch das 'ok-Power-Label' des Öko-Instituts e.V. und gilt für die Dauer der neuntägigen Traditionsveranstaltung.
telefonische Rückfragen: Michael Pützhofen
Tel: (0211) 821 3559
Noch ein Sommermärchen:
Zum 15. Mal startet die Stadtwerke Düsseldorf Drachenbootregatta
(Düsseldorf – 23.06.2010) Am kommenden Samstag (26.06.) geben die Stadtwerke Düsseldorf im Medienhafen wieder den Startschuss zum Wettkampf um die begehrten Drachenbootpokale. Zum mittlerweile 15. Mal wagen rund 1.500 Aktive in 60 Teams den Drachenritt auf dem Wasser: Am Samstag gehen ab 11 Uhr die Mannschaften von Düsseldorfer Unternehmen an den Start, am Sonntag (27.06.) werden ab 11 Uhr die "Fun-Teams" um den Pokal kämpfen.
"Bereits seit mehreren Jahren engagieren wir uns im Rahmen unserer Drachenbootregatta unter dem Motto 'Unternehmen tun Gutes' für soziale Zwecke. Der Erlös vieler Aktionen geht an soziale Einrichtungen in Düsseldorf", so Projektleiter Stefan Bergmann von den Stadtwerken Düsseldorf. Mit am Start ist in diesem Jahr wieder ein Boot der Malteser. Neu ist, dass über eine Kampagne Bürgerinnen und Bürger gesucht wurden, die sich ehrenamtlich engagieren. Mit einigen dieser Ehrenamtlichen paddeln Malteser gemeinsam im Boot um den Pokal. "Uns freut sehr, dass die Stadtwerke Düsseldorf eine so etablierte Veranstaltung wie die Drachenbootregatta nutzen, um das Thema Ehrenamt ins Bewusstsein der Menschen zu bringen. Selbst Helfer brauchen immer wieder Hilfe, deshalb sind wir dringend auf ehrenamtliche Unterstützung angewiesen", beschreibt Constantin Graf Droste zu Vischering, stellvertretender Stadtbeauftragter der Malteser, die Kooperation mit den Stadtwerken Düsseldorf.
"Bei uns spielt der Gemeinschaftsgedanke eine große Rolle, auch außerhalb der Dienste", so Graf Droste zu Vischering weiter. "Deshalb machen wir in unserer Freizeit auch schon seit Jahren mit bei der Stadtwerke Düsseldorf Drachenbootregatta".
Neben spannenden Drachenbootrennen warten auf die kleinen und großen Besucher abwechslungsreiche Aktionen auf der Flaniermeile und ein buntes Bühnenprogramm. Die kleinen Besucher vergnügen sich im Kinderaktionsbereich mit zahlreichen Spielen und Malaktionen. An den Ständen der Stadtwerke Düsseldorf kann man sich schminken lassen oder eigene Buttons herstellen, anschließend wird ein Erinnerungsfoto geschossen.� Am Stand der Energieberatung können die Besucher ihr Geschick am neuen Balance-Spiel testen, das auf der Stadtwerke Düsseldorf Drachenbootregatta Premiere feiert.
Der Eintritt zur gesamten Veranstaltung ist wie immer kostenlos. Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.drachenbootregatta.de.
Wir wünschen allen Besuchern und "Mitpaddlern" ein spannendes Wochenende!
telefonische Rückfragen: Michael Pützhofen
Tel: (0211) 821 3559
Vorstand der Stadtwerke Düsseldorf wieder vollständig
Vorstandsvorsitzender und Vertriebsvorstand zum 1. Juli 2010 bestellt
(Düsseldorf – 11.06.2010) Der Aufsichtsrat der Stadtwerke Düsseldorf AG hat Dr. Udo Brockmeier (51 Jahre) zum neuen Vorstandsvorsitzenden sowie Uwe Benkendorff (47 Jahre) zum neuen Vorstand für Vertrieb, Kundenmanagement und Finanzen bestellt. Dr. Udo Brockmeier ist derzeit noch Vorstandsvorsitzender der EnBW Kraftwerke AG. Uwe Benkendorff ist derzeit noch Mitglied des Vorstands für das Ressort Vertrieb und Unternehmensentwicklung beim Prager Stadtwerk Praská energetika, a.s..
"Wir beglückwünschen die Stadtwerke zu ihrem nun wieder 'vollständigen' Vorstand. Mit Dr. Udo Brockmeier und Uwe Benkendorff konnten zwei erfahrene Topmanager für die Stadtwerke Düsseldorf gewonnen werden. Gemeinsam mit Rainer Pennekamp verkörpern sie eine gute personelle Basis für die weitere positive Entwicklung der Stadtwerke Düsseldorf ", so Hans-Peter-Villis, Aufsichtsratsvorsitzender der Stadtwerke Düsseldorf. "Das Unternehmen Stadtwerke Düsseldorf ist in einer guten wirtschaftlichen Verfassung. Im letzten halben Jahr wurden viele neue Projekte angestoßen, die nun erfolgreich weiter entwickelt werden sollen."
"Der Aufsichtsrat und ich danken Hans-Georg Edlefsen ausdrücklich für seine engagierte und gute Arbeit. Er hat zusätzlich zu seiner Aufgabe als kaufmännischer Vorstand der EnBW Regional AG seit Februar 2010 die Bereiche Vertrieb und Finanzwirtschaft bei den Stadtwerken Düsseldorf betreut und wesentlich für Kontinuität gesorgt," so Villis weiter.
Hinweis an die Redaktionen:
Unter Downloads finden Sie reprofähige Fotos der neuen Vorstände.
telefonische Rückfragen: Juan Cava Marin
Tel: (0211) 821 2887
Stadtwerke Düsseldorf gründen "Grünwerke GmbH"
Massive Investitionen in erneuerbare Energien geplant
(Düsseldorf – 20.05.2010) Die Stadtwerke Düsseldorf setzen mit der Gründung des Tochterunternehmens Grünwerke ein deutliches Zeichen für den verstärkten Ausbau erneuerbarer Energien: "Wir wollen in den kommenden zehn Jahren einen dreistelligen Millionenbetrag in erneuerbare Energien investieren", so Rainer Pennekamp, Vorstand der Stadtwerke Düsseldorf. Im Mittelpunkt steht dabei die neu gegründete Tochtergesellschaft Grünwerke: "In unserem neuen Tochterunternehmen bündeln wir alle Aktivitäten im Bereich der Windkraft – sowohl an Land wie auch auf See – und der Sonnenenergie. Das erste neue Projekt der Grünwerke ist die Beteiligung an dem Offshore-Projekt 'EnBW Baltic 1', an dem wir uns mit vier Megawatt beteiligen. ?EnBW Baltic 1‘ ist der erste kommerzielle Offshore-Windpark in der deutschen Ostsee und wurde von der EnBW Erneuerbare Energien GmbH entwickelt. Die Fertigstellung ist für Ende 2010 geplant", so Pennekamp weiter.
Strategisches Ziel der Stadtwerke Düsseldorf ist, die Erzeugungskapazitäten im Bereich erneuerbare Energien bis zum Jahr 2020 nahezu zu vervierfachen und somit auf 500 Gigawattstunden (GWh) pro Jahr auszubauen. Diese Menge reicht aus, um rund 125.000 Haushalte mit einem durchschnittlichen Verbrauch von 4.000 Kilowattstunden pro Jahr zu versorgen. Neben Projekten für die Wind- und Sonnenenergie wird das Unternehmen auch verstärkt in Biomassekraftwerke investieren.
Der Name Grünwerke steht bei den Stadtwerken Düsseldorf für die "grüne" Tochter des Unternehmens. "Die Grünwerke verdeutlichen den Bezug zu den Stadtwerken Düsseldorf und stehen gleichzeitig für unser Engagement im Bereich erneuerbarer Energien", ergänzt Trunk. Das Geschäftsmodell der neuen Erneuerbare Energien-Gesellschaft wird schwerpunktmäßig darin bestehen, schlüsselfertige Anlagen zu erwerben und zu betreiben. Die Stadtwerke sehen einen Vorteil der neuen Gesellschaft darin, dass die im Unternehmen bereits vorhandenen Kompetenzen gebündelt und gezielt ausgebaut werden können. "Bei den Grünwerken werden Experten aus den Bereichen erneuerbare Energien und Akquisitionen eingesetzt, die sich um die Großinvestitionen kümmern. Zusätzlich greifen wir auf die Spezialisten aus dem Hause Stadtwerke Düsseldorf zurück", so Matthias Trunk, Geschäftsführer der Grünwerke. Besonders erfreulich ist: Der stadtwerkeeigene Energiemix wird sich dabei deutlich zugunsten erneuerbarer Energien verschieben.
"Die Grünwerke werden aber auch unsere bisherigen Aktivitäten in diesen Bereichen, wie den Windpark im nahe gelegenen Willich mit einer Leistung von insgesamt vier Megawatt oder unsere über 300 Quadratmeter große Photovoltaikanlage auf dem Dach des technischen Rathauses übernehmen", fasst Pennekamp den Aufgabenbereich der Stadtwerke-Tochter zusammen. Das Unternehmen wird in Nordrhein-Westfalen tätig sein, aber auch außerhalb der Landesgrenzen – wenn sich interessante Projekte ergeben. Die Grünwerke haben angekündigt, in den kommenden Monaten weitere Projekte vorzustellen.
Informationen gibt es im Internet unter www.gruenwerke.de.
Hintergrund:
EnBW Windpark Baltic 1 – ein Offshore-Projekt der EnBW:
- 21 Windkraftanlagen auf einem Areal von sieben Quadratkilometern
- 16 Kilometer nördlich der Halbinsel Darß/Zingst in der deutschen Ostsee
- Windräder bis zu 125 Meter hoch
- Park wird Strom für 50.000 Haushalte liefern
- Investitionssumme: rund 200 Millionen EUR
- rund 24 Megawatt von EnBW Baltic 1 werden an Stadtwerke-Partner der EnBW vergeben
- Stadtwerke Düsseldorf : Beteiligung mit 4 Megawatt
telefonische Rückfragen: Juan Cava Marin
Tel: (0211) 821 2887
Zwei umweltschonende Kraftpakete für den Flughafen:
Düsseldorf International und Stadtwerke Düsseldorf nehmen neue Blockheizkraftwerke in Betrieb
(Düsseldorf – 11.05.2010) Der Flughafen Düsseldorf GmbH und die Stadtwerke Düsseldorf AG setzen ihre bewährte Zusammenarbeit fort. Zwei Blockheizkraftwerke (BHKW) erweitern das alte Heizwerk an der Frachtstraße und sichern damit den Wärmebedarf des Airports. Sowohl Flughafen-Geschäftsführer Christoph Blume als auch Stadtwerke-Vorstand Rainer Pennekamp betonten, dass es sich um die konsequente Weiterentwicklung der langjährigen und erfolgreichen Kooperation der beiden Düsseldorfer Unternehmen handelt. Erst im vergangenen Jahr hatte der Energieversorger die europaweit ausgeschriebene Stromversorgung des Airports für die Jahre 2011 und 2012 für sich entscheiden können.
Das BHKW befindet sich in einem 10 x 10 Meter großen Anbau an das Heizwerk in der Frachtstraße, direkt neben dem Parkhaus 7. "Wir leisten mit dieser neuen Anlage einen wichtigen Beitrag zur Energieersparnis sowie zur Verbesserung der Umweltbilanz unseres Flughafens", so Christoph Blume, Sprecher der Flughafengeschäftsführung. Rund 8.500 Tonnen CO2 können mit dem neuen BHKW pro Jahr eingespart werden.
"Ermöglicht wird dies durch den sehr hohen Wirkungsgrad von über 90 Prozent, der durch die intelligente Technik der Kraft-Wärme-Kopplung erreicht wird", ergänzte Stadtwerke Vorstand Rainer Pennekamp. Beide Manager betonten, dass dieses BHKW exakt in das energiepolitische Konzept beider Unternehmen wie auch der Landeshauptstadt passt.
Das bestehende Heizwerk aus dem Jahr 1971, das mit einer Wärmeleistung von 45 Megawatt aus fünf Heizkesseln heute nur noch einen Teil des Wärmebedarfs des Flughafens abdeckt, wird seit 2005 von den Stadtwerken Düsseldorf betrieben.
Der Wärmebedarf des Flughafens beträgt inzwischen rund 90 Gigawattstunden (GWh) jährlich. Aus diesem Grund erweiterten die Stadtwerke das bestehende Heizwerk um zwei weitere BHKW. Mit der nun erhöhten Wärmeproduktion von 15,5 GWh pro Jahr kann der gesamte Bedarf des Flughafens gedeckt werden.
Der wesentliche Unterschied zu dem ursprünglichen Heizwerk besteht darin, dass ein BHKW neben Wärme auch Strom erzeugt. Die Leistung liegt bei fast zwei Megawatt – rund 15.000.000 Kilowattstunden (kWh) Strom können im Jahr erzeugt werden. Der Flughafen verbraucht jährlich rund 131 Millionen Kilowattstunden – so viel wie eine mittelgroße Stadt. Rund zehn Prozent davon werden somit künftig in dem neuen BHKW selbst produziert.
Nachdem das Vorhaben im Juni 2009 genehmigt worden war, starteten die Baumaßnahmen im Juli. Bereits im Dezember konnte das BHKW in Testbetrieb genommen werden; seit Februar dieses Jahres läuft die Anlage im Dauerbetrieb.
telefonische Rückfragen: Christina Naeckel
Tel: (0211) 821 2530
Stadtwerke Düsseldorf: Solides Ergebnis für 2009 und gute Zukunftsperspektiven
(Düsseldorf, 26.04.2010) "Das Geschäftsjahr 2009 war herausfordernd, aber wir haben uns in der Wirtschaftskrise gut behauptet. Mit dem erzielten Ergebnis sind wir sehr zufrieden", resümiert Rainer Pennekamp, Vorstandsmitglied der Stadtwerke Düsseldorf AG. Der Jahresüberschuss erreichte mit 63 Millionen Euro annähernd das Vorjahresniveau und damit den Planwert. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit stieg im gleichen Zeitraum um 1,2 Millionen Euro auf 91,5 Millionen Euro. Über alle Sparten hinweg sind allerdings die Absatzzahlen gesunken, was der Wirtschaftskrise und ihren Folgen, beispielsweise Kurzarbeit bei einigen Großkunden, geschuldet ist. "Die witterungsbedingten Absatzerhöhungen zum Jahresende bei Gas und Fernwärme sowie ein stabiler Wasserverkauf führten zu einem insgesamt noch zufriedenstellenden Absatz", so Pennekamp weiter.
"Wir haben frühzeitig und sehr konsequent auf die Auswirkungen der Wirtschaftskrise reagiert. Mit dem Programm "Fit für die Zukunft‘ haben wir bereits mit Beginn des zweiten Halbjahres 2009 daran gearbeitet, unsere Kosten nachhaltig zu reduzieren und zusätzliche Erlöspotenziale zu erschließen. Insbesondere dadurch ist es uns gelungen, dieses Ergebnis zu erreichen."
Für die nächsten Jahre geht Pennekamp von einer weiterhin angespannten Marktlage aus: "Die schwache Konjunktur wird die Ergebnislage in unserem Kernsegment Energie belasten. Wir sehen uns für diese Her-ausforderungen gut vorbereitet, werden allerdings weiter mit Nachdruck daran arbeiten müssen, unsere Marktposition und unsere Ertragskraft zu sichern und weiter auszubauen. Mit EnBW haben wir dabei einen starken Partner an unserer Seite."
"Wirtschaftliche Erfolge wollen die Stadtwerke Düsseldorf in den kommenden Jahren auch durch ihren zertifiziert guten Service und die enge Zusammenarbeit mit den Partner-Stadtwerken Hilden und Monheim erreichen", so Pennekamp. "Die Partnerunternehmen und wir sind aufgrund der regionalen Nähe und der vergleichbaren Unternehmenskulturen gute strategische Partner. Viele Synergien haben wir schon umsetzen können".
Mehrfach wurden die Stadtwerke Düsseldorf für ihre hohe Dienstleistungsbereitschaft ausgezeichnet. Vom TÜV Saarland wurde das Siegel "TÜV Service tested" für hervorragende Kundenbetreuung und Kundenzufriedenheit vergeben, das bis 2011 gültig ist. Auch das Vergleichsportal Check 24 hat den Service der 39 marktaktivsten Anbieter getestet und dabei die Vertragsbedingungen und den Service unter die Lupe genommen. "Das sehr gute‘ Ergebnis bestätigt unsere kundenorientierte Strategie. Hiermit gehen wir noch konsequenter auf Kundenbedürfnisse ein und differenzieren uns noch deutlicher von unseren Mitbewerbern. Guter Service ist für uns im Wettbewerb eine Chance, uns von Mitbewerbern positiv abzuheben – und diese nutzen wir erfolgreich", so Pennekamp.
Im Bereich der Strom- und Wärmeversorgung arbeiten die Stadtwerke Düsseldorf intensiv an einem zukunftsgerichteten Konzept. Es umfasst eine zentrale Erzeugungsanlage, die nach dem umweltschonenden Prinzip der Kraft-Wärme-Kopplung gleichzeitig Strom und Fernwärme erzeugen soll.
Durch die Gründung einer neuen Tochtergesellschaft wird in erheblichem Umfang auch der Einsatz von erneuerbaren Energien ausgeweitet. Hierdurch schafft das Unternehmen ein starkes "grünes Standbein" beim Energiemix. Der konsequente Zukauf und Aufbau von Erzeugungskapazitäten mit Windkraft und Sonnenenergie ist unternehmerisches Ziel. Dazu gehört eine Verfünffachung der Energieerzeugung aus erneuerbaren Energien. Zudem arbeitet das Unternehmen in Abstimmung mit der Stadt an einer integrierten Wärmestrategie für Düsseldorf, am Ausbau des dezentralen Contractinggeschäfts sowie an intelligenten – eng an die Kundenbedürfnisse angepassten – Energiedienstleistungen.
Die Stadtwerke Düsseldorf haben für ihr Projekt Elektromobilität die Förderzusage des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung für die Modellregion Rhein/Ruhr erhalten. Die Region Düsseldorf soll in den kommenden Jahren zu einem der fortschrittlichsten und umweltfreundlichsten Verkehrsgebiete Nordrhein-Westfalens ausgebaut werden. Dazu gehören die Installation von Ladestationen, der Aufbau einer regionalen Infrastruktur, die Einführung eines Abrechnungs- und Leitsystems, die Anschaffung von Elektro-Fahrzeugen sowie der Aufbau eines Wartungsservices. Beteiligt sind neben weiteren Stadtwerke-Partnern in der Region das Wuppertal Institut als wissenschaftliche Begleitung sowie die Landeshauptstadt.
Ausbildung ist Zukunft
Die Stadtwerke Düsseldorf stellen sich den Herausforderungen der sich ständig wandelnden Arbeitswelt. Mit einem Qualifizierungsprogramm für die Führungskräfte wird die Voraussetzung zur Sicherung eines beständigen Unternehmenserfolges mit einer motivierten Belegschaft geschaffen. Die Ausbildung und Förderung junger Menschen ist eine nachhaltige Investition in die Zukunft des Unternehmens. So werden beispielsweise durch eine duale Ausbildung, die Studium und Ausbildung kombiniert, oder Programme zur Bestenförderung gute Nachwuchskräfte ausgebildet. Die Zahl der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter blieb im vergangen Jahr mit 2601 nahezu konstant gegenüber dem Vorjahr.
Absatzentwicklung der einzelnen Geschäftsbereiche 2009:
Bedingt durch die Wirtschaftskrise verzeichnete der Stromverkauf gegenüber 2008 einen Rückgang um 18 % auf 5,3 Mrd. Kilowattstunden (kWh). Einem moderaten Minus in der Erdgas- und Fernwärmeversorgung (minus 4 % auf 5,3 Mrd. kWh bzw. Minus 13 % auf 1,3 Mrd. kWh) stand ein nahezu identischer Absatz beim Trinkwasser gegenüber (49 Mio. Kubikmeter). Die Erlöse der Müllverbrennungsanlage lagen mit 434 Tausend Tonnen verbrannten Abfalls um 7 % unter dem Vorjahreswert.
Betriebswirtschaftliche Kennzahlen
| 2009 | 2008 | |
|---|---|---|
| Konzessionsabgabe Mio. € | 53 | 56 |
| Umsatzerlöse Mio. € | 1.918 | 1.882 |
| Konzessionsabgabe Mio. € | 53 | 56 |
| Jahresüberschuss Mio. € | 63 | 66 |
| Cashflow Mio. € | 102 | 122 |
| Personalaufwand Mio. € | 172 | 176 |
| Personalstand (insgesamt) | 2.601 | 2.611 |
telefonische Rückfragen: Juan Cava Marin
Tel: (0211) 821 2887
Stadtwerke Düsseldorf setzen auf Erneuerung ihres Kraftwerkparks
und auf den Ausbau erneuerbarer Energien
Genehmigungsantrag für ein Steinkohle-Heizkraftwerk wird zurückgezogen
(Düsseldorf - 23.04.2010) Ein modernes Erdgaskraftwerk, das nach dem umweltschonenden Verfahren der Kraft-Wärme-Kopplung gleichzeitig Strom und Wärme erzeugt, steht im Mittelpunkt der weiteren Planungen der Stadtwerke Düsseldorf für die zukünftige Energieversorgung. Ergänzt wird das Konzept durch mittelfristige Investitionen in Erneuerbare Energien im dreistelligen Millionenbereich: "Wir werden in den nächsten Wochen eine Tochtergesellschaft gründen, die unser Engagement im Bereich der Wind- und Sonnenenergie bündeln wird. Zudem beabsichtigen wir, unser umfangreiches Know-how in der Nutzung von Biomasse und Biogas durch die Errichtung von Anlagen bei Kunden offensiv im Markt zu nutzen", so Rainer Pennekamp, Vorstand der Stadtwerke Düsseldorf. Einzelheiten zur Tochtergesellschaft und zu konkreten Projekten sollen noch im ersten Halbjahr 2010 der Öffentlichkeit vorgestellt werden.
Für das geplante Erdgaskraftwerk wird zurzeit intensiv an der technischen Realisierung und an der Prüfung der wirtschaftlichen Aspekte des Projektes gearbeitet. Die Stadtwerke Düsseldorf rechnen damit, im ersten Halbjahr 2011 die Investitionsentscheidung für den Bau der Anlage zu treffen. Nicht weiterverfolgt werden soll hingegen laut Pennekamp die Planungen für die Errichtung eines Steinkohlekraftwerks am Standort Lausward: "Wir werden den Genehmigungsantrag bei der Bezirksregierung zurückziehen."
Hintergrund:
Bis zum Jahr 2000 verfügten die Stadtwerke Düsseldorf auf der Lausward über eine Kraftwerksleistung von 930 Megawatt (MW). Nach Stilllegung von drei Blöcken liegt die Spitzenleistung aktuell noch bei 520 MW. Mittelfristig wird der erdgasbetriebene Block E, mit 420 MW die größte Erzeugungseinheit in Düsseldorf, das Ende seiner Lebensdauer erreichen. Ohne einen entsprechenden Ersatz reduziert sich die Kraftwerksleistung der Stadtwerke Düsseldorf dann auf nur noch 100 MW. Die Fernwärmeversorgung aus umweltschonender Kraft-Wärme-Kopplung wäre zu einem erheblichen Anteil nicht mehr möglich und müsste über Heizkessel sichergestellt werden, was neben einer schlechteren Umweltbilanz negative Auswirkungen auf die Endkundenpreise haben könnte. Der Erhalt einer angemessenen Kraftwerksleistung und die damit verbundene Wertschöpfung für das Unternehmen tragen zur Sicherung des Standortes sowie der rund 2.500 Arbeitsplätze bei den Stadtwerken Düsseldorf bei.
So könnte die Lausward in einigen Jahren aussehen.
telefonische Rückfragen: Michael Pützhofen
Tel: (0211) 821 3559