Erzeugung
Zukunftsstrategie
Die Stadtwerke Düsseldorf produzieren derzeit etwa 40 Prozent ihres verkauften Stroms selbst. Vorwiegend wird in den Kraftwerken Erdgas zur Energieerzeugung eingesetzt. Der zusätzliche Bedarf der Kunden wird durch Zukauf auf dem europäischen Strommarkt gedeckt. Die Preise auf diesem Energiemarkt sind allein seit Anfang 2005 um mehr als 70 Prozent gestiegen.
Um eine günstige und sichere Versorgung zu gewährleisten, wollen wir die eigene Kraftwerksleistung verstärken.
Das Energieerzeugungsnetzwerk
Im Gegensatz zu früher, wo wenige, dafür aber große Kraftwerke den Energiebedarf Düsseldorfs deckten, vertrauen die Stadtwerke heute auf ein Netzwerk von Energieerzeugungsanlagen. Dabei setzen sie umweltschonende Verfahren ein, die die eingesetzten Brennstoffe besonders gut ausnutzen, also hohe Wirkungsgrade erreichen. Bei der langfristigen Grundausrichtung wird der Fokus deutlich auf Umwelt- und Klimaschutz gelegt. Der Bau des Biomasse-Heizkraftwerks in Düsseldorf-Garath ist dabei ein wichtiger Meilenstein.
Hohe Flexibilität
In diesem Netzwerk arbeiten größere Kraftwerkseinheiten neben kleineren Anlagen sowie besonders umweltschonenden dezentralen Energieerzeugern, wie Windkraftanlagen und Blockheizkraftwerken. So lässt sich die Erzeugung von Strom und Fernwärme flexibel und preisgünstig an den sich ändernden Marktbedingungen anpassen. Im Durchschnitt erzeugen die Stadtwerke rund 40 Prozent der benötigten Energie selbst.
Energietransfer
Der Energietransfer von und nach Düsseldorf erfolgt über große Transformatoren, die das Stromnetz der Stadtwerke Düsseldorf mit dem europäischen Hochspannungsnetz verbinden. Im Stadtteil Eller arbeiten zwei 300 MW starke Trafos. Zusammen mit dem 350 MW-Trafo im Düsseldorfer Norden wird damit gewährleistet, 100 Prozent der notwendigen Leistung aus dem überregionalen Netz zu beziehen.