Heizkraftwerk Garath
Das Heizkraftwerk Garath
Vier Heißwasserkessel leisten insgesamt 100 MW. Das reicht aus, um pro Stunde 1,5 Millionen Liter Wasser für die Raumheizung und 300.000 Liter für die Trinkwassererwärmung in Garath aufzuheizen. Als Brennstoff werden Erdgas – und bei Bedarf – leichtes Heizöl eingesetzt. Die hocheffizienten Anlagen sind von der Bauart her vergleichbar mit den Kesseln in Flingern und auf der Lausward. Sie erreichen einen Wirkungsgrad von rund 96 Prozent.
Biomasse-Heizkraftwerk Garath
Das Heizwerk Garath ist Ende 2007 um ein umweltschonendes Biomasse-Heizkraftwerk ergänzt worden, das nach dem Verfahren der Kraft-Wärme-Kopplung gleichzeitig Strom und Wärme für Garath produziert. Damit arbeitet im Rahmen eines langfristigen Energiekonzeptes unser erstes größeres Kraftwerk auf Basis regenerativer Rohstoffe – und dadurch CO2-neutral. Rund 40 Prozent des Garather Wärmebedarfs kann von dieser Anlage gedeckt werden. Der Betrieb wird vom Kraftwerk Lausward aus rund um die Uhr überwacht und gesteuert.
Die Gebäude sind so angeordnet, dass Schallemissionen gering gehalten werden. Gleichzeitig entsteht zur Autobahn hin eine Riegelbebauung, die die Anwohner besser vor dem Lärm der BAB 59 schützt.
CO2-neutraler Brennstoff
Als Brennstoff werden Naturholzreste oder Altholz eingesetzt. Diese Rohstoffe sind CO2-neutral, da Hölzer während ihres Wachstums mehr Kohlendioxid verzehrt haben, als bei der Verbrennung freigesetzt wird. Die Anlage wird einen Ausstoß von 23.000 Tonnen CO2 pro Jahr einsparen.
Technische Daten des Biomasse-Heizkraftwerks:
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