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141. Eintrag von Prawlik, Ingeborg (02.04.2009, 19:40h)

Liebe Stadtwerke, liebes Service-Team, ich beobachte dass Gästebuch schon seit längerem und denke, nun muß doch langsam auch einmal etwas Positives über Euch gesagt werden. Ich war selbst viele Jahre im Service tätig und weiß mit welchen Leuten und welchen Fragen man sich da herumschlagen muß. Leider geht es mir – bedingt durch widrige private und gesundheitliche Umstände - finanziell nicht so gut. Daher muß ich öfters Ihre Hilfe in Anspruch nehmen. Bei meinen Besuchen im Kundenzentrum bekomme ich oft mit, wie sich andere Kunden benehmen und aufspielen. Ich muß schon sagen: So wie Ihre Mitarbeiter dann trotzdem ihren nicht immer einfachen Job machen, ist es hoch professionell und immer kundenorientiert. Ich habe noch nie einen Grund gehabt mich zu ärgern. Ich wurde immer freundlich und zuvorkommend bedient. Man hat immer versucht mir zu helfen. Ich denke ganz einfach: Wie man in den Wald rein ruft, so schallt es auch heraus. Oder: Behandele andere Leute so, wie Du auch behandelt werden möchtest. Es ist für mich verwunderlich und ich habe Hochachtung für Ihre Mitarbeiter, dass die immer so ruhig und sachlich bleiben. Der Kundin die sich hier im Gästebuch beschwert, dass sie eine Mahnung erhält, weil sie ihren Beitrag - der am 24. fällig ist - immer erst am 1. bezahlt, kann ich nur raten, doch einfach einmal einen Betrag mehr (also 1 x im Voraus) zu zahlen oder einfach den Dauerauftrag zu ändern. Wo ist da das Problem? Wenn ich heute eine Lieferung aus dem Versandhaus bekomme, dann ist die Rechnung in 14 Tagen fällig. Da kann ich auch nicht sagen ich zahle erst am nächsten Ersten. Auch meine Brötchen muß ich sofort bezahlen wenn ich sie erhalte. Nur bei Strom - glauben wohl viele Leute - muß man das nicht. Außerdem - so habe ich mich vor längerer Zeit informieren lassen - kassieren die Stadtwerke eh immer erst im Nachhinein ihre Beiträge und nie im Voraus. Man hat also immer schon einen Monat Strom bekommen, bevor man diesen Monat dann zahlt. Das war aber immer schon so. Ich kann allen Kunden nur raten, bei den Stadtwerken zu bleiben. Bei anderen Versorgern gibt es fast keinen Kundenservice und meist auch keinen persönlichen Ansprechpartner der sich um die individuellen Anliegen kümmert. Meine Nachbarin jedenfalls hat einmal versucht den Versorger zu wechseln um 20 Euro jährlich zu sparen. Am Ende wird sie nun wieder von den Stadtwerken versorgt, weil man sich darauf verlassen kann. Mit freundlichen Grüßen Ihre Ingeborg Prawlik

142. Eintrag von Pope Ulla (02.04.2009, 09:07h)

Seit Monaten erhalten wir trotz Dauerauftrag (zum 1.)jedesmal eine Mahnung.Auf Nachfrage erfahre ich, das der Abschlag bereits zum 24. überwiesen sein muß.Die Dame am Servicetelefon belehrt mich auf,mit meinem Gehalt besser zuwirtschaften, um pünktlich zahlen zukönnen. Darüber ärgere ich mich dermaßen,das wir nun einen neuen Anbieter suchen werden.hat jemand einen Tip?Ich finde die Vorgehensweise der Stadtwerke anmaßend und wenig Kundenfreundlich....

143. Eintrag von B. (30.03.2009, 17:36h)

Auch ich muss mich leider auch mit einem negativen Eintrag einmal zu Wort melden, auch wenn Frau Dreßler in einer Anmerkung schreibt, dass postive sehr schön sind und sie sich darüber freut. Kunden bei den SW Düsseldorf zu halten scheint sehr begehrt zu sein, einen entsprechenden Service zu bieten scheinbar unbequem. Mehrere Monate habe ich zum Umstellen eines Tarifes benötigt. Zahlreiche Kontakte per Telefon, Mail, Post, ... . Briefeingang auch bei der Bitte diesen zu bestätigen werden nicht erfüllt, Infoweítergabe ans Beschwerdemanagement erfolgen scheinbar nicht, auch wenn sie versprochen werden (zumindest erhält man als Kunde keine Rückanwort). Ich werde mich wohl nun an den Vorstand wenden, vielleicht hilft das.

144. Eintrag von Stefan Küchler (30.03.2009, 13:22h)

Die Stadtwerke Düsseldorf bieten einen mieserablen Service an. Immer wenn man telefonisch versucht mit dem Sprachcomputer zu kommunizieren muss man viel Zeit, Geld (für die Telefoneinheiten) und Geduld mitbringen. Dies ist ein Grund, den Stadtwerken Düsseldorf den Versorgungsvertrag zu kündigen. Stellen Sie endlich kompetente Leute ein und lassen Sie diese die Telefone bedienen!
Hallo Herr Küchler,
vielen Dank für Ihre konstruktive Kritik. Lassen Sie mich noch Folgendes anmerken. Um Ihre Telefonrechnung nicht zu belasten, möchte ich Ihnen unsere kostenfreie Telefonnummer ans Herz legen, die auch auf unserer Website veröffentlicht ist. Unser computerbasiertes Abfragemodul am Anfang des Gespräches dient übrigens dazu, Zeit zu sparen, indem wir Sie direkt an den richtigen Gesprächspartner vermitteln können. Ansonsten hatte ich von unseren Kolleginnen und Kollegen im Service Center durchaus den Eindruck, dass sie hilfsbereit und kompetent sind.
Freundliche Grüße,
Doris Dreßler

145. Eintrag von Jean Pierre Bornhöft (25.03.2009, 14:33h)

Liebe Leser ;-) mag sein, dass meine Fragen so speziell sind, weil ich eine Umschulung zum "Projektmanager für alternative und erneuerbare Energien" absolviert habe, wozu natürlich auch die gesamte Thematik EEG, KWK-Bonus, Einspeisevergütung, Heiz / Brennwert und vieles weitere gehörten. Daher auch die vordringliche Frage bezüglich der Gasumstellung. Wenn ich einen Holzofen mit einem Holz größerer Dichte betreibe, dann weiß ich, dass für die gleiche Wärme eine Scheit weniger ausreicht. Bei dem Gas kann ich das nicht testen, nicht sehen und nicht fühlen. Ich kann nur vergleichen, ob die verbrauchte Menge dadurch weniger wird. Da aber am Gerät die gleiche Menge durch den Mindestbetriebsdruck erforderlich ist, heißt das übertragen auf den Holzofen, ich werfe die gleiche Menge teureres Holz ein, um die gleiche Wärme zu erhalten, was natürlich keinen Sinn macht. Ich wünsche Ihren Experten gute Besserung und freue mich auf die dann folgenden Antworten.
Hallo Herr Bornhöft,
der Heizwert von Holz differiert zwischen gängigen Brennholzarten nur leicht. So besteht zwischen Laubholz und Nadelholz bei ermittelten 30% Feuchteanteil ein Heizwertunterschied von nur etwa 7%. Insofern dürfte der zitierte „Scheit weniger“ keine angemessene Kompensation darstellen. Hierbei müsste jedoch vorab der Holz-Feuchteanteil holzartgenau messtechnisch ermittelt werden. Da haben Sie es mit dem Erdgas einfacher. Über den genormt ermittelten Umrechnungsfaktor des Erdgas-Brennwertes können Sie sicher sein, dass auch nur die Energiemenge in Rechnung gestellt worden ist, die wir Ihnen geliefert haben. Die Volumenermittlung dient nur als Hilfsgröße. (siehe auch meine Antwort auf Ihre vorangehende Frage) Gerne steht Ihnen unsere Energieberatung unter (0211) 821-2121 erläuternd zur Verfügung. Marc-André Müller

146. Eintrag von Lars (24.03.2009, 15:46h)

Die Fragen von Herrn Bornhöft finde ich geziehlt und treffend. Seid Tagen steht das Gästebuch still und Düsseldorf wartet gespannt auf die Antwort der nunmehr letzten Frage. Sprachlosigkeit im Raum ? Auch ich kann Herrn Bonhöft´s Frage der Strompreiserhöhung nur zustimmen, solange Strom mittels Gas hergestellt wird. In Sachen Preispolitik nehmen die Stadtwerke bald die rote Laterne in die Hand. Frau Dreßler, was ist den nun. Sie beantworten Einträge in 3-4 Tagen ; nach Ihrer Aussage.
Hallo Herr Sevenich,
da kann ich Ihnen nur zustimmen: Die Fragen von H. Bornhöft sind ausgesprochen differenziert. So sollten denn auch die Antworten sein.
Tatsächlich warte ich noch auf Antworten der Fachleute aus unserem Hause und möchte wenigstens noch entschuldigend hinzufügen, dass eine Virenwelle über die Stadtwerke schwappt, will sagen, die Fachleute sind dieser Tage schwer erreichbar, wenn überhaupt.
Ich weiß, das ist nicht befriedigend.
Freundliche Grüße,
Doris Dreßler

147. Eintrag von JPBornhöft (17.03.2009, 20:02h)

Hallo Frau Dressler, danke für die Antwort. Laut Aussage des zuständigen Heizungsinstallateurs ist es nicht möglich, den Gasdruck im Gerät weiter zu drosseln, da das Gerät dann nicht mehr einwandfrei läuft. Das heißt fürmich, ich habe den gleichen MENGEN Verbrauch, durch den höheren Umrechnugsfaktor allerdings einen höheren KWH Verbrauch. Das heißt, die Preissenkung ist für die Katz und ich erhalte nicht einmal einen Nachweis über den erhöhten Brennwert. Also ein großes HURRA, die Preise fallen aber auf der anderen Seite doch der Griff in die Tasche. Ich würde mich freuen,wenn ich auf die anderen Einträge auch noch Antworten bekomme.
Hallo Herr Bornhöft,
Sie können ganz unbesorgt sein: Wenn die Stadtwerke Düsseldorf den Erdgaspreis senken, wird sich dies auch auf ihre Heizkosten günstig auswirken: Die am Zähler ermittelte Erdgasmenge wird als Raummaß gemessen. Mit dem in unserer Preisliste angegebenen Brennwert des Erdgases Ho,n (siehe DIN 5499, früher auch als oberer Heizwert Hu bezeichnet) erfolgt stets eine exakte Umrechnung des gelieferten Volumens in die gelieferte Energiemenge. Also würde bei höherem Brennwert und gleichem Erdgasvolumen selbstverständlich auch mehr thermische Energie in Ihrer Heizanlage erzeugt und abgerechnet. Umgekehrt natürlich analog. (Energie, Wärme und Arbeit ist physikalisch identisch!) Gerne steht Ihnen unsere Energieberatung unter (0211) 821-2121 erläuternd zur Verfügung. Marc-André Müller

148. Eintrag von J.P. Bornhöft (13.03.2009, 10:38h)

Noch eine Erklärung bitte. Aufgrund der gesunkenen Beschaffungspreise senken Sie den Gaspreis, sehr schön. Aufgrund gestiegener Beschaffungspreise erhöhen Sie den Strompreis, Widerspruch. Soviel ich weiß, wird ein Großteil des Düsseldorfer Stroms aus dem Gaskraftwerk an der Lausward gewonnen. Wenn Gas nun billiger zu beziehen ist, warum sinkt dann nicht auch der Strompreis? Des weiteren sinken die Preise für "grünen Strom" durch die gesenkten Vergütungssätze nach dem EEG, besonders für Solarstrom aber auch für Strom aus KWK. Warum wird dann der Strom für den Verbraucher dennoch teurer statt ebenfalls günstiger?
Hallo Herr Bornhöft,
nur etwa 40 Prozent des von den Stadtwerken verkauften Stroms wird in Eigenerzeugung produziert. Das bedeutet, dass unsere Preise zum großen Teil auch davon beeinflusst werden, wie wir an den Strombörsen einkaufen. Unser Einkauf wiederum geschieht langfristig. Denn wir müssen uns natürlich heute schon überlegen, wie wir beispielsweise im Jahr 2011 die Landeshauptstadt mit Energie versorgen und entsprechend "bevorraten". Natürlich machen stark schwankende Rohstoffpreise die Angelegenheit beliebig schwierig.
Grundsätzlich aber ist es so, dass die recht hohen Beschaffungskosten bis Mitte 2008 immer noch Einfluss haben. Unsere Strompreise können immer nur ein rechnerisches Mittel aus den Beschaffungspreisen der letzten Jahre sein.
Freundliche Grüße,
Doris Dreßler

149. Eintrag von J.P.Bornhöft (13.03.2009, 09:33h)

Zum Eintrag von Frau Keller, 28.02.
Schön, dass es günstigere Varianten gibt, die z.B. das Einzugsverfahren voraussetzen. Wäre ja auch kein Problem, wenn das Abbuchungsdatum flexibler gestaltbar wäre. Ich mußte diese Variante leider ablehnen, da zum 23. eines Monats nie mit Sicherheit ausreichende Deckung auf dem Konto vorhanden ist, Sie mir aber auch keine Abbuchung zum Monats ersten anbieten konnten. Ich habe für ein Verischerungsunternehmen gearbeitet, bei dem die Kunden FÜNF verschiedene Abbuchungstermine zur Auswahl hatten. Warum geht das bei einem Unternehmen Ihrer Größe nicht?
Hallo Herr Bornhöft,
die Sache mit den Abuchungsterminen bietet immer mal wieder Anlass zur Diskussion. Leider ist das Ganze aber nicht so einfach, wie z.B. mit einer Versicherung. Der Termin der Abbuchung der Teilbeträge hängt direkt mit der Jahresablesung und der Rechnungsstellung zusammen. Im Detail bedeutet dass, wenn Sie besipielsweise Anfang Mai abgelesen werden, bekommen Sie möglicherweise zum 10. Mai Ihre Rechnung und als Abbuchungstermin den 14. und dieses Datum gilt dann für jeden Monat. Die jeweiligen Termine sind eingebettet in einen größeren Prozess. Wann die Termine sind, hängt wiederum mit Ihrem Wohnort zusammen, weil wir unsere Ableser natürlich nicht kreuz und quer durch Düsseldorf schicken, sondern Straßenzüge zusammenfassen.
Und bedenken Sie auch, im Gegensatz zu Versicherungen buchen wir den Betrag für den Vormonat ab.
Mir ist klar, dass das nicht nach dem Ei des Kolumbus klingt, ist aber durch die Herausforderung der individuellen Ablesung und Berechnung der praktikabelste Weg.
Freundliche Grüße,
Doris Dreßler

150. Eintrag von J.P. Bornhöft (13.03.2009, 09:09h)

Zm Eintrag von Herrn Jaschke, 19.02. * Erdgas „L“ besteht aus ca. 85 % Methan, 4 % (Ethan, Propan, Butan, Pentan) und 11 % Inertgasen. * Erdgas „H“ (Nordsee) besteht aus ca. 89 % Methan, 8 % (Ethan, Propan, Butan, Pentan) und 3 % Inertgasen. * Erdgas „H“ (GUS-Staaten) besteht aus ca. 98 % Methan, 1 % (Ethan, Propan, Butan, Pentan) und 1 % Inertgasen. Was aber bedeutet das für den Verbraucher??? Brauchen wir dadurch weniger Gas? Bleibt der Gasverbrauch gleich, so wird durch den Umrechnungsfaktor nur KWh Zahl größer und somit auch die Rechnung. Außerdem ist es für keinen Kunden nachvollziehbar, woher das Gas kommt und ob der Brennwert tatsächlich höher ist. Klärung wäre hier dringend erforderlich.
Hallo Herr Bornhöft,
vielen Dank für Ihre detaillierten Auskünfte über die Zusammensetzung von L- und H-Gas. Der aktuelle Brennwert des Gases, das durch die Düsseldorfer Leitungen strömt, wird übrigens auf der Seite der Stadtwerke Düsseldorf Netzgesellschaft veröfentlicht (http://www.swd-netz.de/gas/gas_brennwert.php).
Eines geht allerdings nicht: L-Gas verteilen und H-Gas abrechnen. Die Gasbrenner müssen nämlich vom Installateur auf die jeweilige Gasart eingestellt werden. Freundliche Grüße,
Doris Dreßler

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